Ursula Nuber DiplompsychologinPsychologische Beratung | Paartherapie | Coaching

Wichtige Fragen

Wie hoch sind die Kosten?

Eine Einzelstunde (60 Minuten) kostet 80 EURO. Für eine Paarberatung (90 Minuten) fallen 120 EUR an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Das Psychotherapeutengesetz aus dem Jahre 1999 regelt, welche Therapieformen von den Kassen bezahlt werden. Zugelassen sind bislang nur die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und tiefenpsychologisch orientierte Verfahren. Die Kosten für alle anderen Therapieverfahren (wie die von mir praktizierte systemische Therapie) sowie für Paartherapie werden bislang nicht erstattet.

Was erwartet mich beim Erstgespräch?

Das erste Gespräch dient der Klärung Ihres Anliegens. In diesem Gespräch sollten Sie auch darauf achten, ob die „Chemie“ zwischen Ihnen und der Beraterin stimmt, ob Sie sich verstanden und sicher fühlen.

Wie lange dauert eine Einzelberatung oder Paartherapie?

Die Dauer richtet sich nach der Art des Problems und orientiert sich an dem Ziel, das Sie erreichen wollen. Manchmal genügen schon wenige Stunden als Impulsgeber aus, manchmal aber ist es sinnvoll, sich selbst und dem Veränderungsprozess ausreichend Zeit einzuräumen.

Was mache ich, wenn mein Partner/meine Partnerin nicht zur Paartherapie mitkommen will?

Natürlich ist es wünschenswert, dass beide Partner ihre Probleme gemeinsam lösen. Aber das ist nicht immer möglich. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, wenn sich nur ein Partner/eine Partnerin beraten lässt.

Woran erkenne ich die Qualität einer Therapeutin (eines Therapeuten)?

Ehe Sie sich auf einen Beratungs- oder Therapieprozess einlassen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Ausbildung hat die Beraterin?
  • Hat sie noch andere als nur therapeutisch-beraterische Berufserfahrungen?
  • Ist mir die Beraterin sympathisch?
  • Würde ich ihr unter normalen Umständen mein Herz ausschütten?
  • Fühle ich mich verstanden?
  • Wirkt sie auf mich vertrauensvoll?
  • Welche Lebenserfahrung hat sie?
  • Ist die Beraterin zu Selbstkritik fähig?

Was versteht man unter systemischer Psychotherapie?

Die systemische Therapie sieht Probleme und Symptome nicht als Pathologie („Krankheit“) eines Individuums, sondern als Rollendefinition und Rollenfestschreibung durch ein soziales System (Familie, Paar, Gruppe, Team etc.). Deshalb ist nicht der isolierte Mensch das Objekt der Betrachtung, sondern das ganze System, in dem er sich bewegt (zum Beispiel die Familie, das Arbeitsteam).

Im systemischen Ansatz geht man davon aus, dass verschiedene Wirklichkeiten existieren und es nicht nur eine „richtige“ Wirklichkeit gibt. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Muster, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens im Rahmen seiner Wirklichkeit entwickelt, und die Auswirkungen, die diese individuellen Anschauungsweisen auf die bestehenden sozialen Beziehungen eines Systems haben – und umgekehrt –, werden wechselweise betrachtet.

Die systemische Therapie ist eher lösungs-, als problemorientiert. Sie geht davon aus, dass die Problemgeschichte für die Entwicklung geeigneter Lösungen oft wenig relevant ist.

Die Ziele der Therapie werden von dem Klienten/der Klientin und der Therapeutin in der ersten Stunde gemeinsam festgelegt. Die Ziele können sich allerdings im Laufe der Therapie ändern und werden immer wieder gemeinsam überprüft.

Grundsätzliches Ziel der systemischen Therapie ist, die Autonomie und den Selbstwert jeder einzelnen Person zu stärken, die Kommunikation und den Austausch zwischen Paaren oder Familienmitgliedern zu verbessern und schädigende Beziehungsmuster zu verändern.

Psychische und psychosomatische Problemen und Störungen aller Art werden von systemischen Therapeuten behandelt. Sehr effektiv ist die Methode auch zur Lösung von Generations-, Ablösungs-, Entscheidungs-, Trennungs- und anderen Problemen und Konflikten.