Ursula Nuber DiplompsychologinPsychologische Beratung | Paartherapie | Coaching

Die Muster unseres Lebens

von: Ursula Nuber

Immer wieder trifft man falsche Entscheidungen. Immer wieder lässt man sich mit den Falschen ein. Immer wieder quält man sich mit Selbstzweifeln. Wem es nicht gelingt, aus Fehlern zu lernen und seinem Leben einen neuen Dreh zu geben, der ist   möglicherweise in einer „Lebensfalle“gefangen

Sie sind kein Kind mehr. Schon lange nicht mehr. Sie stehen als Erwachsener mitten im Leben. Doch hin und wieder passiert   es, dass  Sie Empfindungen  überschwemmen, die so gar nicht in die Gegenwart zu passen scheinen. Sie fühlen sich hilflos und allein gelassen. Sie trauen sich nichts zu, halten sich für einen Versager. Sie klammern sich verzweifelt an den Partner,  weil  Sie  Angst haben, er könnte Sie verlassen. Ihr  Verhalten in solchen Situationen gleicht mehr dem eines Kindes als dem eines Erwachsenen.

Solche Gefühle der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins kennt wohl jeder. Ausgelöst durch Misserfolge, Trennungserlebnisse oder Überforderung, sind sie eine völlig normale Reaktion. Manchmal  jedoch überschatten sie das Dasein ohne konkreten Anlass und nisten sich als ständiger Begleiter   im Erleben eines Menschen ein. Dieser kämpft dann oft einen einsamen Kampf gegen das Gefühl, niemandem  richtig  nahe  kommen zu dürfen oder  zu  können; gegen die Sorge, unfähig und ungeliebt zu sein; gegen die Neigung, die eigenen Bedürfnisse weniger ernst zu nehmen als die der anderen; gegen das scheinbar unausweichliche Schicksal, sich immer in die Falschen zu verlieben; gegen die unerklärliche Niedergeschlagenheit, die Depressionen und die Ängste.

Gefangen in einer Lebensfalle

Wenn das Leben mehr in Grau- als in Bunttöne getaucht ist, kann das bedeuten: Man ist in einer Lebensfalle gefangen, deren Ursprung möglicherweise bis weit in die Kindheit zurückreicht. Im Erwachsenenalter wiederholen sich dann Erfahrungen, die man früh im  Leben machen musste. Der Psychologe Jeffrey Young von der ColumbiaUniversity spricht von Schemata, die das Denken und Handeln bestimmen, die Stimmungen beeinflussen sowie das Selbstwertgefühl prägen können. Wenn es sich um konstruktive Schemata handelt, gehen Menschen mit Zuversicht und einem stabilen Selbstvertrauen durchs Leben; hinderliche Schemata entstehen durch destruktive, schmerzliche Erlebnisse in der frühen Kindheit und können auf vielfältige Weise schädlichen Einfluss nehmen.

Die Psychotherapeuten Theodor Seifert und Ang Lee Seifert beschreiben, wie aus frühen Erfahrungen negative Muster gewebt werden: Wir haben alle eine lange persönliche Lerngeschichte hinter uns. Tausende Mal haben wir gehört und erlebt, dass wir so, wie wir sind, nicht recht waren. Wir waren und sind zu zappelig, zu laut, zu vorlaut, zu faul, zu ängstlich, zu dumm, zu träge usw. Sätze wie „Aus dir wird nie etwas“ oder  „Du mit deinen zwei linken Händen“, haben viele von uns gehört. So wurde ein tiefes Misstrauen uns selbst  gegenüber begründet. Wir meinen, aus uns selbst kann doch nichts Gescheites kommen.

Die Überzeugung „Ich kann nichts“ ist nur eines von vielen möglichen Mustern, die sich aufgrund früher Erfahrungen herausbilden können. Ein Schema (die Transaktionsanalyse spricht von Skript) ist eine Art Lebenslandkarte, auf der alles eingezeichnet ist, was eine Person in frühen Jahren erlebt hat.  Diese Landkarte ist  „nicht  von den Göttern vorgezeichnet“, wie der Transaktionsanalytiker Claude Steiner  jedem Missverständnis vorbeugt. Vielmehr haben die Verhaltensweisen unserer frühen Bezugspersonen hier ihre Abdrücke hinterlassen. „Die Menschen werden als Prinzen und Prinzessinnen geboren, bis ihre Eltern sie in Frösche verwandeln“, hat Eric Berne, der Begründer der Transaktionsanalyse, einmal geschrieben.

Zwar spielen genetische Faktoren eine gewisse Rolle -   so hängt das jeweilige Muster auch vom Temperament eines Kindes ab - , aber den größten Einfluss auf die Entstehung eines Skripts oder Schemas haben Bezugspersonen, die zentrale Bedürfnisse des Kleinkindes nicht erfüllen.

Folgende Erfahrungen fördern nach Young die Entwicklung von negativen Schemata:

  • Das Kind erlebt zu wenig liebevolle Zuwendung und Stabilität. Die Bindung an die wichtigen Bezugspersonen ist unsicher.
  • Das Kind erlebt Traumatisierungen. Es wird körperlich oder seelisch misshandelt oder vernachlässigt und ignoriert.
  • Das Kind erlebt  zu viel Gutes, es wird übermäßig verwöhnt und überbehütet. Gleichzeitig bekommt es keine Grenzen gesetzt und lernt nicht,  mit der Realität angemessen umzugehen.

Wie Lebensdrehbücher entstehen

Abhängig von den  Erfahrungen, die  ein Mensch in seinen ersten Lebensjahren machen muss, entwickelt   er  ganz  spezifische Schemata. Ingesamt 18 konnten Jeffrey Young und sein Team bislang identifizieren, sieben davon sollen hier beschrieben werden. In der notwendigen Kürze der Darstellung mag die Beschreibung allzu holzschnittartig wirken. Natürlich treten die Schemata selten in Reinform auf, und manchmal hat ein Mensch mehrere Schemata, die sein Leben prägen.

Fehlt es beispielsweise in der Kindheit an Stabilität und Sicherheit, ist das emotionale Klima in der Familie kalt und unberechenbar, dann kann sich das Schema Verlassenheitentwickeln. Menschen, die sich in dieser Lebensfalle befinden, fühlen sich schnell im Stich gelassen, vor allem in Liebesbeziehungen. Sie glauben nicht, dass andere verlässlich für sie da sein können, und neigen deshalb zu anklammerndem, kontrollierendem Verhalten. Allein wenn der  Partner  nur distanziert  oder abwesend wirkt, kann das schon die alten Ängste aktivieren.

Die Betroffenen neigen zu extremer Eifersucht, können Trennungen, selbst kurzfristige, kaum ertragen, wittern sehr schnell Untreue. Um diese negativen Gefühle zu vermeiden, gehen sie aus Selbstschutz oftmals keine engen Beziehungen ein und  schaffen von sich aus  immer wieder emotionale oder  auch räumliche Distanz.

Das Schema Verlassenheit entsteht meist sehr früh, noch ehe das Kind sprechen kann. Betroffene haben deshalb oftmals keine konkreten Erinnerungen an früher und können sich

ihre ständige Furcht, verlassen zu werden, nicht erklären. Die Ursachen für dieses Schema sind vielfältig: Ein Elternteil ist gestorben oder durch Scheidung aus dem Leben des Kindes verschwunden, die Mutter war psychisch krank oder emotional abweisend, ein Elternteil hat erneut geheiratet.

Die Lebensfalle Misstrauen entwickelt sich, wenn frühe Beziehungen als unzuverlässig oder sogar als missbrauchend erlebt wurden. Menschen, die als Kind Grenzübertretungen hinnehmen mussten (Gewalt, Missbrauch, seelische Verletzungen, ständige Hänseleien, schwere Strafen), glauben möglicherweise   ihr   Leben lang, dass anderen nicht zu trauen ist. Misstrauisch schützen sie sich vor zu viel Nähe und halten andere Menschen lieber auf Abstand. Dieses Schema führt manchmal dazu, dass die Betroffenen schädigende Beziehungen eingehen, in der Überzeugung, nichts Besseres verdient zu haben.

Wer mit übertrieben verwöhnenden und fürsorglichen Eltern aufwuchs oder zu früh sich selbst überlassen wurde, hat möglicherweise mit   der Lebensfalle Abhängigkeitzu kämpfen. Die übertriebene Fürsorge der Eltern ließ dem Kind keine Chance, ein Gefühl für seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und sich als autonom und unabhängig zu erleben. Gedanken wie „Mir wächst alles über den Kopf“ oder  „Wie soll ich das allein bewältigen?“ sind ebenso typisch für dieses Schema wie unbegründete Angstzustände. Die Betroffenen haben früh gelernt, sich inkompetent zu fühlen. Da sie sich wenig zutrauen, treffen sie ungern eigene Entscheidungen, halten andere für klüger und suchen ständig den Rat anderer. Nicht selten entwickeln sich aufgrund der Selbstunsicherheit im Laufe des Lebens reale Inkompetenzen. Diese führen oft  dazu, dass die Betroffenen in Partnerschaften verharren, obwohl   diese   ihnen nicht gut tun.

Es ist nie genug. Dieses Gefühl begleitet Menschen, in deren Kindheit sich das Schema emotionale Entbehrung  herausgebildet hat.     Sie  glauben,  für  niemanden   auf  der  Welt  wirklich wichtig zu sein. Ein tiefes Gefühl der Leere führt zu hohen Ansprüchen an andere: Was auch immer diese anbieten –    es reicht nicht. Der Ursprung dieses Schemas liegt in der fehlenden Fürsorge zu Beginn des Lebens. Die Bezugsperson, meist die Mutter, war zwar anwesend, hat sich aber nicht angemessen um das Kind gekümmert. Sie hat ihm nicht die Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Bewunderung  geschenkt,   die  es  gebraucht  hätte, um sich geliebt und wertgeschätzt zu empfinden. Menschen mit diesem Schema fühlen sich häufig zu abweisenden, wenig herzlichen Menschen hingezogen und haben in diesen Beziehungen wiederum das altvertraute Gefühl: „Ich bin nichts wert.“

Wertlosigkeit ist in gewisser Weise auch das Grundgefühl der Lebensfalle Unterwerfung. Personen, die in frühester Kindheit dieses Schema entwickelten, haben schmerzhaft gelernt, dass ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ideen nicht   gefragt   sind. Sie wuchsen mit  Eltern auf, die ihnen keinerlei Freiraum ließen, sie bestraften oder bedrohten, wenn sie nicht die elterlichen Erwartungen genau erfüllten. Diese Kinder erkannten schnell, dass sie nur dann in Frieden leben konnten, wenn sie sich möglichst unsichtbar machten und mit großer Einfühlung erspürten, was die Eltern brauchten und wollten. Darin erlangten sie eine solche Perfektion, dass sie als Erwachsene  oft  ihre  eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr kennen. Sie passen sich bereitwillig anderen an, wollen ihnen gefallen und möglichst alles recht machen. Sie neigen dazu, ihr  Licht unter den Scheffel zu stellen, weil sie fürchten, von anderen als egoistisch, angeberisch und eitel angesehen zu werden.

ÜberzogeneErwartungenan sich selbst sind das Kennzeichen  einer  weiteren Lebensfalle. Die Betroffenen sind  extrem   leistungsorientiert, das Tun bestimmt   ihr Leben. Sie glauben, wenn sie sich nur  genug anstrengen, könnten  sie perfekt sein und würden dann endlich die Anerkennung bekommen, nach der  sie  sich so sehr  sehnen. Menschen mit diesem Schema stehen unter starkem  Druck, können nicht  locker lassen, sind sich und anderen gegenüber äußerst kritisch und legen die Messlatte für sich selbst  immer höher. Die Ursprünge  dieser Lebensfalle liegen in einem überzogenen Leistungsanspruch der Eltern, die sich selbst gegenüber kein Pardon kannten und/oder ihrem Kind immer das Beste abverlangten, wobei das Beste nie gut genug war.

Das hierzu gegenteilige Schema ist das Schema Anspruc hshaltung/Grandiosität. Wer in früher Kindheit keinerlei Grenzen respektieren musste, wer im Übermaß verwöhnt wurde, der hat später als Erwachsener möglicherweise erhebliche Schwierigkeiten, die Interessen anderer ausreichend zu respektieren. Menschen mit diesem Schema können oft ihre Impulse nicht in Schach halten, und es fällt ihnen schwer, auf andere Rücksicht zu nehmen.

Die Ursprünge dieser Lebensfalle liegen in einem allzu verwöhnenden elterlichen Erziehungsstil. Die Kinder bekommen, was sie wollen, wann immer sie es wollen.  „Das kann sowohl materielle  Wünsche als auch generell alle  ihre Willensäußerungen betreffen“ , schreibt Jeffrey Young. Die Kinderüben in diesem Fall die Kontrolle über die Elternaus.

Befreiung von frühen Einflüssen

Gleichgültig, in welchem Schema man gefangen ist, für alle gilt: Sie waren früher einmal sinnvoll, weil wir schmerzliche Erlebnisse in unserer Entwicklung hatten, vor denen wir uns, so gut es eben ging, zu schützen versuchten. Dieser Schutz war zum Leben notwendig. Zur Behinderung, zur Lebensfalle, werden diese Schemata jedoch, wenn die Person und die Umwelt sich verändern: Das Kind wird erwachsen und unabhängig, die Person erlebt sich dennoch unvollkommen und bedroht wie als Kind.

Menschen, die in einer Lebensfalle gefangen sind, verhalten sich so, dass ihre alten Erfahrungen immer wieder neu bestätigt werden. Sie wählen beispielsweise Partner, die ebenso kalt   und  abweisend  agieren wie ihre Eltern; sie  gehen aus Angst vor Zurückweisung erst gar keine Beziehungen ein oder halten andere Menschen auf Abstand; sie betäuben aufkommende Gefühle mit Alkohol oder zu viel Arbeit; sie werden zu erfolgsorientierten Perfektionisten oder widersetzen sich allen noch so kleinen Anforderungen.

Wie aber kann man diese Wiederholungsschleife unterbrechen, wie sich von frühen Einflüssen loslösen? Wie können Lebensfallen identifiziert und überwunden werden? Jeffrey Young räumt ein, dass sich Schemata nur schwer verändern lassen, denn ihre Wurzeln reichen  tief.  Doch  wer Geduld und Ausdauer mitbringt, hat   gute Chancen, sich von  den  frühen Steuerungen zu befreien und  sein Leben neu zu gestalten. Folgende Veränderungsschritte haben sich als erfolgversprechend herausgestellt:

Die Lebensfalleidentifizieren

Welches Schema zeigt sich in meinem Leben? Gibt es einen Zusammenhang zwischen meinen aktuellen Problemen und meinen Kindheitserfahrungen? Einsicht ist der erste Schritt , sagt Jeffrey Young.

Die Lebensfallespüren

Wer sich aus einem Schema befreien will, muss den Mut aufbringen, sich schmerzhaften Erinnerungen auszusetzen. Nur wenn das früh erfahrene Leid erneut erlebt und nicht abgewehrt  wird, ist  eine  Befreiung  aus  der Lebensfalle möglich. Eine hilfreiche Methode sind hierbei Imaginationsübungen, die den Erwachsenen in  die   Welt  der  Kindheit  zurückführen.

Einen Brief an die Verursacher der Lebensfalle zu schreiben ist eine andere Möglichkeit.  „Auf diese Weise kann dem früheren Kind eine Stimme verliehen werden“, meint Jeffrey Young.  In dem Brief kann es zum Ausdruck bringen, was es gefühlt hat, wie es unter der Kälte der Eltern, ihrer Zurückweisung oder ihrer Überbehütung gelitten hat.  Dieser Brief muss nicht abgeschickt  werden. Er dient  dazu, dass die Geschichte aus der Sicht des Kindes erzählt wird und Gehör findet. Möglicherweise kann auf diese Weise ein akzeptabler Schlusspunkt  unter den Lebensabschnitt gesetzt werden.

Die Lebensfallewiderlegen

„Ich tauge nicht“, „Immer werde ich verlassen“, „Nur wenn ich perfekt bin, bekomme ich Zuwendung“: Wer in einer Lebensfalle gefangen ist, glaubt  fest daran, dass sie wahr ist. Deshalb wird in einem dritten Veränderungsschritt das Schema überprüft: „Es geht darum, zu beweisen, dass es unzutreffend ist, oder zumindest, dass es möglich ist, es  zu verändern“, erklärt Young. Er rät Veränderungswilligen, zunächst zu notieren, was alles für eine bestimmte Lebensfalle zum Beispiel Verlassenheit  spricht. Wer hat mich wann verlassen? Wann erwiesen sich Menschen in meiner Umgebung als unzuverlässig? 

Danach gilt es, eine Alternativliste zu erstellen: Was spricht gegendas Zutreffen des Schemas?  Wie sieht die Realität aus? Welche Beweise gibt es, dass mich nicht alle Menschen verlassen? Wer  dabei feststellt, dass das alte Muster der Realitätsprüfung nicht standhält, kann in einem weiteren Schritt üben, durch Verhaltensveränderungen das Schema zu verlassen.

Verhaltensmusteraufbrechen

So mag ein Mensch, der bisher mit dem Schema Verlassenheit gelebt hat, fest geglaubt haben: Wenn ich mich nicht an meinen Partner anklammere, wird er mich verlassen. Hat er nun bei der Überprüfung festgestellt, dass gerade das Anklammern die Beziehung gefährdet und der Partner Eigenständigkeit durchaus wertschätzt, ist zu überlegen, wie er das anklammernde Verhalten aufgeben und dem Partner mehr Raum zugestehen könnte.

Wer sich auf den Weg macht, seine Lebensfalle zu verlassen, muss mit Hindernissen rechnen. So simpel, wie die einzelnen Schritte klingen, sind sie nicht. Oftmals ist eine therapeutische Begleitung notwendig, um diesen schwierigen Prozess durchzustehen. Doch so schwer Veränderung auch fallen mag, Jeffrey Young ist überzeugt davon, dass sich Menschen „grundsätzlich verändern  können“.   Ziel sollte   dabei  nicht   nur  sein,  eine  Lebensfalle zu beseitigen. „Wir müssen auch herausfinden, wer wir sein wollen und was wir uns vom Leben versprechen“, meint Young. Um zu dem Erwachsenen zu werden, der wir sein wollen, müssen wir zuweilen die trügerische Sicherheit früh gewonnener Kindheitsmuster aufgeben.

Weiterführende Literatur: 

Ursula Nuber: Lass die Kindheit hinter dir. Das Leben endlich selbst gestalten. DTV, München 2014. Eine aktualisierte Neuauflage erscheint 2019 im Piper Verlag.